musik aus der zukunft
eine 24-stündige musikalische hommage an joseph beuys

konzert
k21 kunstsammlung nordrhein-westfalen
18. bis 19. sep 2021, 16 Uhr bis 16 Uhr
Joseph-Beuys_Festival-d-Neuen-Kunst_1964_Foto_Peter-Thomann_VG-Bild-Kunst_Bonn-2020_1600px
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»ich interessiere mich generell und im prinzip für die musik. aber hauptsächlich für eine akustische, geräuschmäßige, tonmäßige choreographie der tätigkeiten in meiner arbeit und für eine choreographie der welt.« joseph beuys, 1979a

Im September 2021 findet im K21 in düsseldorf eine 24-stündige musikalische Hommage an joseph beuys statt. 24 Musiker*innen würdigen beuys als wegweisenden Künstler, der Musik zu einem wichtigen bestandteil seines bildnerischen denkens machte und sie mit seinem erweiterten kunstbegriff auch maßgeblich prägte. die hommage nimmt beuys’ langjährige beschäftigung mit dem werk und der haltung des französischen komponisten erik satie als ausgangspunkt und rahmen: 24 musiker*innen aus unterschiedlichen sparten, ländern und altersgruppen führen nacheinander die »vexations« von satie am flügel auf. jede*r spielt eine stunde und wird durch die/den nächste*n performer*in abgelöst. zu den 24 zählen nicht nur professionelle pianist*innen, sondern u. a. auch bildende künstler*innen, kurator*innen, schüler*innen. Die Veranstaltung bildet im Jubiläumsprogramm »beuys 2021. 100 jahre joseph beuys« einen weiteren vielstimmigen Höhepunkt und greift Beuys’ transformativen, zutiefst menschlichen Ansatz auf. sie erkundet mit ihm, wie die heutige musik, die heutige kunst zur gesellschaftlichen erneuerung beitragen kann.

Parallel zum Konzert wird im Salon 21 (Zugang durch das Archiv Dorothee und Konrad Fischer)

24 Stunden lang im Loop der Film »Joseph Beuys, Rannoch Moor« (auch: »Kinloch Rannoch«) aus dem Jahr 1970 gezeigt (Kamera: Mark Littlewood, 16-mm Film, schwarz-weiß, 31 Min.).

künstlerische leitung: matthias osterwold

der eintritt ist frei

 

es spielen:

18.09.2021

16 Uhr Sabine Liebner (München)

17 Uhr Raffael Seyfried (Düsseldorf)

18 Uhr Cornelia Blume (Ribnitz-Damgarten)

19 Uhr Theo Pauß (Köln)

20 Uhr José Andrés Navarro Silberstein (Köln)

21 Uhr Claudia Chan (Köln)

22 Uhr Thomas Bächli (Berlin)

23 Uhr Hsin-Huei Huang (Wien)

 

19.09.2021

0 Uhr Benjamin Kobler (Hürth)

1 Uhr Ari Benjamin Meyers (Berlin)

2 Uhr Matthias Osterwold (Berlin)

3 Uhr Sun-Young Nam (Darmstadt)

4 Uhr Heloisa Amaral (Brüssel)

5 Uhr Moena Katsufuji (Essen)

6 Uhr Makiko Nishikaze (Berlin)

7 Uhr Gordon Kampe (Hamburg)

8 Uhr Ying Yu (Essen)

9 Uhr Caetano Ruin (Bochum)

10 Uhr Mirela Zhulali (Essen)

11 Uhr Marlene Matthes (Mülheim/Ruhr)

12 Uhr Frederike Möller (Düsseldorf)

13 Uhr Ulrike Groos (Stuttgart)

14 Uhr Paulo Alvares (Köln)

15 Uhr Heather O’Donnell (düsseldorf)

k21 kunstsammlung nordrhein-westfalen
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40217 düsseldorf