die unsichtbare skulptur.
der erweiterte kunstbegriff nach joseph beuys

ausstellung
stiftung zollverein/ruhr museum, unesco-welterbe zollverein, halle 8
10. mai bis 26. september 2021
joseph beuys beim 1. jour fixe am 27.3.1981 in düsseldorf
joseph beuys beim 1. jour fixe am 27.3.1981 in düsseldorf

»das einzig vernünftige was in diesem jahrhundert passierte, war bäume pflanzen und löcher in steine bohren. damit wollen wir auch nicht mehr aufhören.« joseph beuys, 1983

die ausstellung auf dem unesco-welterbe zollverein zeigt die gesellschaftspolitische dimension im werk von joseph beuys und verhandelt deren bedeutung für gegenwart und zukunft. beuys’ engagement für demokratie und ökologie war visionär und hat die internationale vorstellung von kunst erweitert. im rahmen der globalen ökologischen und demokratietheoretischen diskussion wirft die ausstellung einen neuen blick auf sein schaffen.
die ausstellung »die unsichtbare skulptur« setzt ausgehend vom erweiterten kunstbegriff damit einen gegenpol zur historisierung und kanonisierung des werks von joseph beuys. die präsentation von vielfach unveröffentlichten materialien in gegenüberstellung mit zentralen arbeiten soll die debatte um die bedeutung seines œuvres neu entfachen und in einen breiteren kulturellen und gesellschaftspolitischen zusammenhang stellen. dazu werden philosophische und ästhetische elemente herausgearbeitet, die für die aktuelle diskussion um gesellschaftliches zusammenleben und das mensch–natur-verhältnis relevant sind.

kuratiert von theodor heinrich grütter, rosa schmitt-neubauer, christoph schurian, johannes stüttgen, achim weber und carla zimmermann

unesco-welterbe zollverein
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halle 8
45309 essen